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Neujahrsempfang mit Pierre Stutz

Nachricht 08. Januar 2024
Foto: Jannick Mayntz

Der bekannte geistliche Autor kommt in die Franziskuskirche.

Am letzten Sonntag im Januar laden die Kirchengemeinden unserer Stadtteile traditionell zum Ökumenischen Neujahrsempfang ein. In diesem Jahr dürfen wir am 28. Januar 2024 als besonderen Gast Pierre Stutz begrüßen. Der Bestsellerautor wurde 1953 in der Schweiz geboren. Mit 20 Jahren trat er als Novize in den Orden der Frères des Écoles Chrétiennes ein. Nach Theologiestudium in Luzern und Arbeit als Jugendseelsorger im Fricktal und in Zürich war er als Dozent am Katechetischen Institut der Theologischen Fakultät in Luzern tätig. Eine sechsjährige Ausbildung im Sozialtherapeutischen Rollenspiel in München folgte.

„Eine Bilderbuch-Karriere?“, fragt sich Pierre Stutz selbst, und gibt zur Antwort: „Ja und Nein. Denn mein Suchen führt mich weiter: Zusammen mit Gleichgesinnten gestaltete ich die Abbaye de Fontaine-André als offenes Kloster – eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, auch verheirateten, die miteinander Spiritualität im Alltag suchen und leben. Nach 17 Jahren als Priester legte ich im Sommer 2002 mein Priesteramt nieder und bin nach Lausanne gezogen. Seit 2003 bin ich mit meinem Lebensgefährten Harald Weß zusammen, wir sind verheiratet und wohnen in Osnabrück.

Der Drang zur steten Auseinandersetzung mit dem Glauben liegt in meinem ganz persönlichen Weg begründet, der Zeit meines Lebens im Kräftefeld von einem offenen, ökumenischen Christentum und persönlicher Entfaltung stand. In persönlichen Krisen und Wendepunkten wurde mir klar, dass nur ein persönlich gestalteter Glaube Halt und Geborgenheit gibt.“

Wir sind sehr froh, dass wir Pierre Stutz gewinnen konnten, mit uns in das neue Jahr zu gehen. Der Abend findet ganz bewusst in der Franziskuskirche statt, steht dieser Bau doch wie wenige andere für das, was wir in der Kirche, in der Gesellschaft und in der ganzen Welt erleben: Umbrüche und Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, sie machen Menschen Angst, sind aber dennoch notwendig, weil nur so etwas Neues kommen kann. Zusammen mit Pierre Stutz können wir an diesem Abend darüber nachdenken, was dieses Neue sein könnte, und miteinander ins Gespräch kommen, worauf wir hoffen, was wir uns ersehnen, worin wir uns gegenseitig stärken können.

Wir beginnen um 17 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach wird Pierre Stutz sprechen und überleiten in einen Austausch untereinander. Dazu gibt es Getränke und kleine Snacks.